Retromat und Retrospektiven

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In meiner Linksammlung zum Thema Retrospektiven taucht auch der Retromat auf, ein Online-Tool, mit dem man sich eine vollständige Retrospektive aus einem großen Pool von Methoden zusammenstellen kann.

Ich liebe dieses Tool!

Auch, wenn es gefährlich ist.

Warum das?

Egal, ob als Coach oder als Scrum Master, man ist immer wieder mit speziellen Situationen konfrontiert, mit denen man umgehen muß.

Ein Tool wie der Retromat kann dabei sehr hilfreich sein. Alleine beim Durchblättern der großen Anzahl von Methoden bekomme ich immer wieder Ideen, wie eine Retrospektive für die konkrete Frage gestaltet werden können.

Man sollte sich nun aber nicht dazu verleiten lassen, blind den Zufallsgenerator wüten zu lassen und nach dem Motto zu verfahren: “Heißa, hopsa, jeden Sprint was Neues!”

Retrospektiven sind Team-Events, und das Team bestimmt in der Regel die Themen. Der Scrum Master als Facilitator hilft dem Team dabei, die Themen zu identifizieren und zu bewerten. Und er hilft dabei, zu den als wichtig erkannten Themen konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Natürlich kann es – je nach Thema und Team – sehr unterschiedliche Methoden geben, mit denen man zum Erfolg kommt. Und darin liegt für mich der Wert von Tools wie dem Retromat: Man baut sich eine Idee davon aus, was möglich ist, um für eine konkrete Situation das Passende auswählen zu können.

Egal, was das dann ist: Es empfiehlt sich immer, das vorher mal im Trockenen durchzuspielen. Das Team als Versuchskarnickel für neue Methoden? Och, nöö, du…

 

(Photo by The Roaming Platypus on Unsplash)

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